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Donnerstag, 15. April 2010

Rezension: Blutportale


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Amazon-Link: Blutportale
Medium: Hardcover (Weltbild)
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 666
Genre: Horror-Thriller

Inhalt: Will kümmert sich um die Villa eines verreisten „Sirs“ und darf dafür in dem prächtigen Haus wohnen. Als er dort eine Party veranstaltet, lädt er auch die Fechterin Saskia ein. Doch da sich in der Villa ein Artefakt befindet, das Tore ins Reich der Dämonen öffnet, endet das Fest endet in einem Massaker, denn finstere Mächte wollen diese Tore offen sehen. Will und Saskia, die einzigen Überlebenden des Blutbades, müssen weit Schlimmeres verhindern. Eine extrem blutige Aufgabe, bei der ihnen eine frankophone Werwölfin hilft. (Amazon.de)

Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von Markus Heitz. Ich habe es vor allem deswegen gelesen, weil ich Saarländerin bin und endlich mal eins seiner hochgelobten Bücher lesen wollte. ;) Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass es vielleicht sinnvoll gewesen wäre, hätte ich "Ritus" und "Sanctum" vorher gelesen, da scheinbar die Werwolf-Charaktere aus diesen beiden Büchern stammen. Na ja, war nicht so schlimm, kann ich ja noch nachholen.
Das Buch: na ja. Es hat sich zwar gut und spannend gelesen, war aber im Endeffekt so, als würde man einen Splatter-Horror-Film anschauen. Schön viel Blut, viele Tote, ein paar Wahnsinnige und ein paar Unschuldige, die mit reinrutschen und dafür sorgen müssen, dass die Welt nicht untergeht und von einem Dämon beherrscht wird. Dazu kamen dann noch die Wandler, aka Werwölfe, und natürlich die Judaskinder, aka Vampire. Die Story an sich war okay, aber nichts Neues. Lustig fand ich den Charakter von Will, ein Deutscher mit indischen Wurzeln, der auch schön die indischen Götter verehrt hat. Ich musste irgendwie, trotz des vielen Blutes, dauernd an Bollywood und SRK denken, ich konnte einfach nicht anders.
Ich habe hier weniger zu meckern, als beim vorherigen Buch, dennoch würde ich es jetzt auch nicht als große Meisterleistung bezeichnen. Es war eine schnell Lektüre für einen Nachmittag. Es hat mich aber auch nicht so abgeschreckt, dass ich keine weiteren Bücher von Markus Heitz lesen würde. ;) Gutes Mittelmaß, würde ich sagen.
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